Bill Clinton ist an der Weltfinanzkrise schuld

Wenn man die Schuldigen für den Kollaps des Finanzsystems sucht, dann muss man 10 Jahre zurückgehen, denn am 12. November 1999 unterschrieb Präsident Bill Clinton das Gesetz zur Aufhebung des Glass-Steagall Act.

Dieses 10-jährige „Jubiläum“ können wir heute „feiern.“ Damit war die Beschränkung der Banken in ihrer Geschäftstätigkeit die seit 1933 galt aufgehoben und sie konnten ihr Spielkasino eröffnen, welches zu risikoreichen Spekulationen und dann zum totalen Desaster führte.

Demnach ist Präsident Bill Clinton der Hauptschuldige an der Finanzkrise, denn mit seiner Unterschrift hat alles begonnen.

Selbstverständlich war Bill Clinton nicht alleine in seiner Entscheidung, sondern er führte nur die Befehle aus welche ihm von seinen Kontrolleuren vorgegeben wurden. Die wirkliche Macht haben die Wall Street Banker und dahinter die Rockefeller und Rotschilds, sie wollten den Glass-Steagall Act verschwinden sehen, um ihren Raubzug endlich ohne Einschränkungen durchziehen zu können. Ausgeraubt wurde der amerikanische Steuerzahler und selbstverständlich auch wir in den anderen westlichen Ländern als Folge.

Verkauft hat sich Clinton bisher als Heiliger, der in seiner Amtszeit alles richtig gemacht hat und so wird er auch von den Medien bisher gefeiert. Er hat auch viele Fans die diese Märchen glauben und ihn bewundern.

Tatsächlich war er aber einer der schlechtesten Präsidenten welche die USA je hatte, denn er ist nicht nur im Endeffekt für die Finanzkrise verantwortlich, sondern er hat auch den Balkankrieg verursacht, und letztendlich auch für alles was zum 11. September 2001 führte, mit dem „Krieg gegen den Terror“, die Polizeistaatsgesetze und die Angriffskriege gegen Afghanistan und dem Irak. Sein Nachfolger George W. Bush erbte „nur“ diese Politik und führte sie dann auf schreckliche weise aus.

Und Barack Obama ist nicht besser, er wird genauso von Wall Street und den selben Hintermännern kontrolliert. Er ist rundherum von Bankstern umgeben und ihre Marionette.

Wenn man es genau nimmt, dann war spätestens die Ermordung von Präsident John F. Kennedy 1963 der Anfang vom Ende der Demokratie, ein Putsch der Schattenregierung, sie übernahmen die Macht in Amerika. Sie zeigten damit, sie können einen Präsidenten am helllichten Tag in den Kopf schiessen, einen Sündebock als Täter bestimmen, alles vertuschen und ihnen passiert nichts. Eine grössere Machtdemonstration gibt es nicht.

Kennedy musste weggeräumt werden weil er die Macht der Geldelite brechen wollte. Er hatte beschlossen die Geldschöpfung aus den Händen der privaten Zentralbank Fed wieder zurück an den Staat zu geben. Er genehmigte die Ausgabe von 4 Milliarden Dollar durch die Regierung, bekannt als „United States Notes.“ Das war sein tödlicher Fehler.

So etwas lassen sich die wirklichen Besitzer der Welt nicht gefallen. Der letzte vor ihm der das versuchte war Präsident Abraham Lincoln, in dem er die Banken im Jahre 1862 umging und die Ausgabe von 450 Millionen Dollar durch die Regierung, bekannt als „Greenbacks“, genehmigte. Beide wurden durch einen „Einzeltäter“ ermordet!

Ab Kennedy war und ist jeder Präsident nur ein Schauspieler welcher eine Rolle spielen darf und das vorgegebene Drehbuch befolgen muss. Sie wissen was ihnen passiert wenn sie nicht spuren. Und tatsächlich, mit Ronald Reagan haben sie sogar einen echten Hollywoodschauspieler dann eingesetzt. Damit haben sie der Welt klar und deutlich gesagt was das Präsidentenamt wirklich ist. Das Weisse Haus ist nur eine Bühne auf der sie die Puppen tanzen lassen. Die Realität ist absurder als man es sich je ausdenken kann.

Geld regiert die Welt, so war es immer schon und so ist es bis heute.

Jetzt, die Leute welche hinter Bill Clinton diesen gigantischen Diebstahl auf Kosten des amerikanischen Steuerzahlers im Namen von Rockefeller und Rothschild initiierten, waren der Fed-Chef Allen Greenspan und Finanzminister Robert Rubin. Sie waren die Hauptakteure um den verhassten Glass-Steagall Act zu beerdigen.

Dafür bekamen sie von Wall Street ein Budget von 100 Millionen Dollar für Bestechungsgelder um die Kongressabgeordneten und Senatoren mit Lobbyarbeit zu „überzeugen“ diesen aufzuheben. Peanuts für sie wenn man bedenkt, dass sie Billionen dadurch einsacken konnten. Ja, Billionen nicht Milliarden!

Die Karriere von Greenspan hab ich bereits in anderen Artikel beleuchtet. Aber wo kam Robert Rubin her? Dreimal dürft ihr raten. Von Goldman Sachs natürlich, wo denn sonst. Er war deren Chef bevor er Finanzminister für Clinton wurde. Nach seiner Amtszeit, oder besser gesagt, nachdem er seine Auftrag erfüllt hatte, ging er 1999 dann zur Citigroup, dem Bankengiganten der alles repräsentiert was im amerikanischen Finanzwesen falsch läuft.

Bei Citigroup profitierte dann Rubin von der Aufhebung des Glass-Steagall Act mit der völligen Liberalisierung des Bankensystems, was er als Finanzminister veranlasst hatte. Er übernahm 1 Billion Dollar an Kundeneinlagen welche von der FDIC, also von amerikanischen Staat, gesichert waren und fing damit an risikoreich wie wild zu spekulieren. Er wusste, der amerikanische Staat würde am Ende alle seine Verluste tragen und nicht einfach die Bank implodieren lassen, denn sie war „too big to fail“.

Zur Erinnerung, der Glass-Steagall Act war ein Gesetz welche nach der letzten grossen Weltwirtschaftskrise extra als Lehre daraus geschaffen wurde um das Risiko der Investmentbanken von den Retailbanken welche Kundengelder verwalten zu trennen. Der Sinn war, wenn jemand spekulieren will dann soll er das mit seinem eigenen Geld machen aber nicht mit den Spareinlagen der treugläubigen Kunden.

Wall Street versuchte bereits seit den frühen 80ger Jahren den Glass-Steagall Act zu eliminieren, als sich das Geschäftsmodell der Finanzindustrie veränderte, von einem welches Beratungsdienste an Investoren anbot, zu einem welches sich auf Geschäfte mit hohem Risiko konzentrierte, da der Handel mit komplexen Derivaten viel höhere Gewinne versprach. Sie wollten auf den riesen Pott der Kundengelder zugreifen, diesen auch noch plüdern, um damit noch mehr Geld zu machen.

Aber Rubin erreichte die Abschaffung des Glass-Steagall Act nicht alleine, sondern Wall Street überschüttete die Kongressabgeordneten und Senatoren beider Parteien mit Zuwendungen und Wahlkampfspenden und kaufte damit ihre Stimmen. Die Abgeordneten wurden davon „überzeugt“, die Zukunft der Finanzindustrie liege in der Kombination des traditionellen Bankwesens mit Investmentbanking unter einem Dach, damit diese Firmen alle Arten von Produkten anbieten können, was ein Schritt in die „finanzielle Modernisierung“ zum “Wohle” der Kunden verkauft wurde.

Die gleiche Liberalisierung lief dann in Europa ab, wo Versicherungskonzerne Banken kauften oder umgekehrt und zu “Gesamtdientsleister” verschmelzten.

Als Rubin dann das Steuer bei Citigroup übernahm, wurde diese Bank der grösste Erschaffer der Hypothekenkreditblase, in dem jeden Amerikaner die Möglichkeit gegeben wurde sein „eigenes“ Heim zu besitzen. Egal ob man es sich leisten konnte oder nicht, jedem wurde ein Hypothek genehmigt. Das gefiel den Politikern sehr, denn von da an musste man sich nicht mehr sein Haus jahrelang hart verdienen und ersparen, sondern es wurde quasi zu einem “Bürgerrecht” und das verkauften die Politiker als ihren Erfolg. Die Wirtschaft und der Konsum boomte, alle waren zufrieden, ein trügerischer Aufschwung.

Nur das Risiko war jetzt nicht mehr bei den Bankern welche die Kredite jedem einfach nachgeschmissen haben, sondern lag im Endeffekt beim Staat, bzw. beim Steuerzahler. Das heisst, die Banker und überhaupt alle die in diesem Systems involvierten waren profitierten immens von der Blase, kassierten riesen Gehälter, Boni, Provisionen, Courtagen usw. nur am Ende bezahlten die Eigenheimbesitzer bzw. die Steuerzahler selber die Gesamtrechnung. Es war eine künstliche Blase, ein Pyramidenspiel.

Wall Street ging dann her und kaufte en masse die Hypothekenkredite auf und verpackte sie in Wertpapiere mit wunderschön klingenden Namen, die dann noch durch die Bündelung, Verschleierung der wirklichen Risiken, aber auch durch Bestechung von den Ratingagenturen mit „AAA“ also mit der höchsten Sicherheit bewertet wurden. Alles auch durch die US-Aufsichtsbehörden genehmigt und sanktioniert. Diese strukturierten Produkte wurden dann an die “dummen” europäischen, japanischen und sonstigen Banken verkauft, welche keine Ahnung hatten was sie da erwarben, bzw. es gar nicht wissen wollten. So wurden die Risiken auf die ganze Welt verlagert. Mit dem Handel dieser Papiere verdiente Wall Street noch mehr Geld.

Bis dann die Realität einsetzte und die Zinsen für die Hypotheken von den amerikanischen Hausbesitzern nicht mehr bezahlt werden konnten.

Greenspan hatte nämlich in der Zwischenzeit die Zinsen erhöht, ausserdem setzen automatisch Zinserhöhungen ein, denn man hatte die Hypothekenverträge mit Lockvogelangebote den Ahnungslosen angedreht, wobei die Zinsen für die ersten zwei Jahre niedrig blieben, aber dann auf Marktniveau anstiegen. Die Schuldner kamen ihren Zahlungen nicht mehr nach, die Kredite wurde notleidend und es kam zu Zwangsversteigerungen. Das ganze lief bei Millionen von Hausbesitzern ab, was eine gigantischen Kollaps verursachte.

So begann die Finanzkrise 2007 als die Banken welche diese „subprime“ Papiere in Händen hielten realisierten, das Zeug ist ja gar nichts wert. Sie mussten gigantische Abschreibungen in ihren Bilanzen vornehmen und den Staat musste einspringen.

Jetzt haben wir die Situation, dass die ganze Weltwirtschaft in einer Krise ist, die Arbeitslosenrate in Amerika bei echten 17 Prozent liegt, in Europa wie in England und Spanien auf ähnlichen Niveau und es kein Zeichen der Besserung gibt. Eine US-Bank nach der anderen kollabiert und Citigroup ist das grösste Opfer, sie haben so viel Geld verloren sie mussten mit zweistelligen Milliarden an Hilfsgeldern und Garantien gestützt werden und der amerikanische Staat ist mittlerweile grösster Anteilseigner. Die gleichen Rettungsaktionen liefen auch in Europa ab.

Wenn der Staub sich legt und die Sicht dadurch klarer wird, dann wird die Abschaffung des Glass-Steagall Act unter Clinton mit Hilfe von Greenspan, Rubin und den ganzen Wall Street Verbrechern als DIE Ursache für das Desaster zu Tage kommen.

Und? Wurde Robert Rubin für seine kriminellen Handlungen bestraft? Natürlich nicht. Er musste nur aus dem Vorstand der Citigroup im Januar 2009 gehen und konnte sogar über 126 Millionen Dollar die er für diese “Leistung” bekam mitnehmen.

Die Medien geben die Schuld für die Bankenkrise, für den Kollaps des Finanzsystems und die Rettungsaktionen durch den Steuerzahler alleine den kriminellen und gierigen Bankern. Das ist nur ein Teil der Story. Wall Street benötigte Komplizen und das waren die Politiker und die Regierungen selber, die davon profitierten. Sie sind ein untrennbares Paar und schlafen im gleichen Bett. Diese Beziehung funktioniert bestens für beide Seiten.

Nur für den Rest von uns, wir werden den Preis dafür ewig bezahlen.

Das verbrecherische ist, das keine Lehre aus dieser Krise bisher von der Politik gezogen wurde. Sie haben nicht den Glass-Steagall Act wieder eingeführt, keine Gesetze beschlossen um die Banken wieder aufzuteilen und zu zerschlagen, damit so eine Katastrophe nicht mehr passieren kann. Im Gegenteil, sie haben erlaubt, dass die Banken noch gigantischer und noch mehr spekulieren können. Ja, sie haben ihnen sogar Billionen an neuem Spielgeld für das Kasino gegeben und die Bankster wissen, wenn das auch verzockt ist wird der Staat wieder zur Rettung kommen.

Die Politiker haben einfach nicht kapiert; wenn man “too big to fail” ist dann ist man “too big!!!” und deshalb wird sich die Krise wiederholen, nur dann in einem noch grösseren Ausmass, in einer Grössenordnung welche sogar die Staaten in den Bankrott treibt.

Danke Bill Clinton, du hast mit deiner Unterschrift vor 10 Jahren diese kriminellen Handlungen der Banken genehmigt. Du bist nicht nur ein Kriegsverbrecher wegen dem illegalen Balkankrieg der NATO und der Uranmunition die dort verschossen wurde, hast 500′000 tote Kinder im Irak wegen deiner unmenschlichen Sanktionen auf dem Gewissen, sondern bist auch mitverantwortlich für den grössten Diebstahl aller Zeiten unseres Volksvermögens und damit unserer Zukunft.

PS: Robert Rubin zählt neben Paul Volcker zum engeren Kreis der wirtschaftspolitischen Berater von Präsidenten Barack Obama. Die gleichen Typen welche die Krise verursacht haben sitzen wieder am Ruder.

Quelle: Schall & Rauch

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